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Die Nord Stream AG plant eine Pipeline von Vyborg in Russland durch die Ostsee nach Lubmin in Deutschland, die die weltweit grössten Erdgaslagerstätten mit dem europäischen Netz verbindet. Die geotechnische und geophysikalische Erkundung der gesamten, ca. 1.200 km langen Pipelineroute erfolgte durch die Unternehmen der FUGRO Gruppe bereits im Jahre 2006 im Auftrag von Peter Gaz. Im Rahmen der weiteren Planungen und der Prüfung der Umweltverträglichkeit ergab sich für eine Vorzugsvariante des Pipelineverlaufs im deutschen Sektor der Ostsee die Notwendigkeit, weiterführende Untersuchungen zur Klärung offener ökologischer und geotechnischer Fragestellungen auszuführen. Die FUGRO CONSULT GMBH (FCG) erhielt von der Nord Stream AG den Auftrag, diese Untersuchungen auszuführen. Der zu untersuchende Streckenabschnitt der geplanten Pipeline hat eine Länge von ca. 14 km. Die Wassertiefe variiert zwischen ca. 2 und maximal 11 m. Die Untersuchungen sollten 6 Drucksondierungen mittels FUGRO's 20 Tonnen Ballastblock bis zur maximalen Tiefe, 26 Probenahmen mittels FUGRO's 6 m Vibrocorer System und 3 Bohrungen in Tiefen zwischen 25 m und 40 m unter Meeresboden sowie Laborversuche beinhalten. Im Rahmen des Projektes bestand die Option auf 3 weitere Bohrungen und 8 zusätzliche Probenahmen mittels Vibrocorer. Die Arbeiten wurden von einer selbstbetriebenen Arbeitsplattform aus durchgeführt. Die Feldarbeiten begannen am 03.09.2007 und wurden am 19.09.2007 beendet. Die zusätzlichen Laboruntersuchungen und die anschließende Berichtphase werden voraussichtlich Ende Oktober 2007 abgeschlossen. |
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